Das Lama ist eine Art der Kamele. Es ist in den südamerikanischen Anden verbreitet und eine vom Guanako abstammende Haustierform.

Lamas erreichen eine Schulterhöhe von 110 bis 130 cm, manchmal sogar auch bis 140 cm und ein Gewicht von 120 bis 150 kg.

Sie haben keine Höcker und ihre Wolle ist entweder einfarbig (weiß, braun, schwarz) oder gemischt, fleckig und gepunktet.

Lamas ernähren sich von Gräsern, Sträuchern, Flechten und Blättern.

Lamas sind Herdentiere. Es gibt eine Leitstute, sie führt die Herde an. Weibchen sind ranghöher als Männchen und verteidigen die Herde. Selten kommt es zu Rangkämpfen unter den Männchen, denn Lamas sind friedliche Tiere.

Es gibt eine eigene Körpersprache der Lamas. Haben sie die Ohren aufgerichtet und den Schwanz nach unten hängen, ist das Lama gut gelaunt und entspannt. Haben sie aber den Schwanz oben bedeutet das Aufmerksamkeit und Anspannung. Sind die Ohren nach hinten gelegt unterordnet sich das Tier einem anderen oder dem Menschen. Ist ein anderes Lama zu nahe oder die Tiere Kämpfen um ihren Rang kann es schon mal passieren, dass das Lama einen Warnschuss spuckt. Normalerweise spucken Lamas nur auf ihre Artgenossen und nicht auf Menschen. Beim Spucken sind sie sehr Zielsicher.

Lamas haben eine positive Wirkung auf den Menschen bei einer Begegnung. Lamas spenden Lebensfreude. Der Mensch öffnet sich, wenn er mit den Tieren zusammen ist. Dabei reagiert jeder anders, einer wird ruhiger, der andere aktiver. Lamas spüren, was der Mensch braucht.